Problem mit einem Händler: "Sondermünzen-Set 2004-2008" PP

Für alles was nicht in andere Foren passt

Moderator: Kai

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steph54
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Problem mit einem Händler: "Sondermünzen-Set 2004-2008" PP

Beitrag von steph54 » 8. November 2008 10:36

Guten Tag kenne Ich nicht, ob ich hier postieren kann, weil ich ein Problem mit einem deutschen Verkäufer habe (Münzhandel
Dirk Thiemann ) fûr "Sondermünzen-Set 2004-2008" PP :evil:
Ich habe auf seiner Website bestellt und bezahlt aber er legt in meinen Nachrichten nicht mehr wieder!
Jemand kennt ihn du er und daß kann ich machen?
Begrüßungen von Frankreich

[hr][/hr]EDIT:Ich habe das Händlerproblem mal von Münzthema abgetrennt, damit wir nicht den Faden verlieren.
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Re: 2 Euro "Sondermünzen-Set 2004-2008" PP

Beitrag von EestiKurt » 8. November 2008 13:22

Werden nicht einige Händler eh später beliefert von Luxemburg aus, sodass er jetzt noch gar nicht liefern könnte?

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Re: 2 Euro "Sondermünzen-Set 2004-2008" PP

Beitrag von Dream-Coins » 8. November 2008 14:02

EestiKurt hat geschrieben:Werden nicht einige Händler eh später beliefert von Luxemburg aus, sodass er jetzt noch gar nicht liefern könnte?
Sicher,aber Dirk Thiemann scheint Probleme zu haben,es reicht wenn Du den Namen in diversen Münzforen in der Suche eingibst.
Ich selber habe mal vor langer Zeit bei Ihm bestellt,die Lieferung erfolgte relativ schnell,bin ja auch geduldig :-)

Mayo

Re: 2 Euro "Sondermünzen-Set 2004-2008" PP

Beitrag von Mayo » 8. November 2008 14:11

Ganz heises Pflaster. Probleme sind milde ausgedrückt, wenn man in anderen Foren liest, was da abgeht.

steph54
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Re: Problem mit einem Händler: "Sondermünzen-Set 2004-2008" PP

Beitrag von steph54 » 8. November 2008 19:44

Danke für ihre Antwort
Stephane

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Re: Problem mit einem Händler: "Sondermünzen-Set 2004-2008" PP

Beitrag von KME » 8. November 2008 19:57

Wann hast Du denn bestellt?

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Re: Problem mit einem Händler: "Sondermünzen-Set 2004-2008" PP

Beitrag von bernd700 » 3. Juli 2009 08:37

Guten Tag,

auch ich kann als ehemaliger Kunde nur von Käufen vom Münzhandel Thiemann abraten:
Ich habe Münzen bestellt und bezahlt (Vorauskasse), aber nie erhalten. Auf Anfragen wird nicht reagiert. Die Buchhaltung von Herrn Thiemann scheint auch nicht ordnungsgemäß zu sein; gestern habe ich eine unangenehme Mahnung für eine Rechnung aus Oktober 2007 über EUR 243 erhalten, die ich damals natürlich bezahlt hatte.

Ich bin froh, seit Anfang 2008 nichts mehr mit dem Münzhandel Thiemann zu tun zu haben und bin bei starshop.coins sehr gut aufgehoben (schnelle Antworten; wenn mal ein Postproblem auftaucht, wird es sofort gelöst).

bernd700

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Re: Problem mit einem Händler: "Sondermünzen-Set 2004-2008" PP

Beitrag von KME » 3. Juli 2009 09:23

bernd700 hat geschrieben:... gestern habe ich eine unangenehme Mahnung für eine Rechnung aus Oktober 2007 über EUR 243 erhalten, die ich damals natürlich bezahlt hatte.
...
bernd700
Hier gibt es einen schönen Beitrag, der einen möglichen Umgang mit unberechtigten Forderungen erläutert.
“Immer wieder lese ich, daß sich im Internet Betrogene an den Betrüger wenden (was soll der schon wollen als den Betrug fortsetzen), zum Rechtsanwalt gehen (Kosten verursachen) oder zur Verbraucherzentrale gehen (Kosten verursachen, Zeit verschwenden).

Wenn mir einer eine Forderung aufmacht, die ich für nicht begründet halte, was ich erst nach dem Öffnen des ersten Briefes weiß, gehe ich so vor:
  • ich werfe den Brief weg
  • weitere Post sende ich ungeöffnet an den Absender zurück mit einem Vermerk auf dem Couvert “Empfang abgelehnt, zurück an Absender” sogar dann, wenn kein Absender ohne Öffnen erkennbar ist
    (Die Post hat in München ein spezielles Postamt, die solche Briefe unter Aufsicht öffnen, um den Absender festzustellen. Das kleben sie den Brief wieder zu und senden ihn an den Absender zurück.)
  • Post von Inkassounternehmen nehme ich grundsätzlich nicht an und sende sie ungeöffnet an den Absender zurück mit einem Vermerk auf dem Couvert “Empfang abgelehnt, zurück an Absender”
Wenn der Angreifer noch nicht gemerkt hat, daß ich mich auskenne und kaum zu knacken bin, kommt jetzt ein gerichtlicher Mahnbescheid, für den ich 2 Wochen Zeit zum Widerspruch habe. Ich nähre jetzt die Hoffnung des Angreifers indem ich den Mahnbescheid 10 Tage bei mir liegen lasse. Ich weiß ja, daß der Angreifer ein Fristenbuch führt und ganz genau merkt, daß ich 10 Tage “grübele” ob ich nicht vielleicht doch bezahle.

Nach besagten 10 Tagen widerspreche ich dem Mahnbescheid vollständig. (Das Mahnbescheidsformular erlaubt auch teilweisen Widerspruch)

Damit es jetzt weitergeht, müßte der Angreifer eine Klage auf Zahlung gegen mich verfassen in der er auch die Beweise für meine Zahlschuld aufführen muß.

Und das ist bisher immer unterblieben.

Der Angreifer weiß ja nun, daß ich es es auf den Prozeß anlege, daß ich beim Mahnbescheid mit ihm gespielt habe und daß mir weder Rechnungen noch Mahnungen oder irgendetwas vorliegen, weil er alles zurückbekommen hat. Er müßte für die Klage bezüglich Rechtsanwalts- und Gerichtskosten in Vorkasse gehen im Wissen darum, daß ich ihm seine Klageschrift in der Luft zerreiße.

Wie gesagt, eine Klage habe ich noch nie erhalten, aber meine Möglichkeiten gehen noch weiter:

Ich könnte mit einer Widerklage antworten, ich kann mit der Klageschrift aber auch zur nächsten Polizeiwache gehen und eine Strafanzeige und Strafantrag wegen versuchten Betruges aufgeben. Von der Polizeiwache nehme ich die Tagebuchnummer mit.

Die Polizei sendet den Fall an die zuständige Wache am Wohnort des Angreifers und diese lädt den Angreifer zur Beschuldigtenvernehmung vor. Das würde ganz automatisch passieren.

Entweder würde ich jetzt vom Gericht die Klagezurückziehung erhalten oder von der Polizei/Staatsanwaltschaft einen Bescheid über die Einstellung des Verfahrens oder einen Bescheid über die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens.

Bei Einstellung des Verfahrens schreibe ich eine Klageerwiderung/Widerklage und bei Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens hole ich mir vom Gericht eine Fristverlängerung für die Klageerwiderung/Widerklage, denn Strafsachen hemmen Zivilsachen. Solange in der Strafsache nicht entschieden ist, findet auch der Zivilprozeß über meine angebliche Zahlschuld nicht statt.

Was riskiere ich, wenn es zum Prozeß kommt und ich ihn verliere?
Ich muß zahlen und habe noch vielleicht 100 € Gerichtskosten und ich muß den Gegneranwalt bezahlen und zwar nach Gebührentabelle.
Bei Streitwerten bis 100 € ist das nicht viel.

Der Gegner weiß ganz genau, daß das der Ablauf bei mir sein würde und er weiß, daß er ein Abzocker ist. Deshalb schreibt er die Klageschrift erst gar nicht.

Und ich lebe viel ruhiger damit. Ich sitze wie in einer Burg und lasse den Angreifer gegen die Mauern anrennen, wieder und wieder. Ich verteidige mich erst dann, wenn er es über die Mauern geschafft hat.

Solange, wie es Leute gibt, die sich schon vorher heiß machen, Briefe schreiben, zu Anwälten laufen, realisiert er seinen Betrug bei diesen doch viel einfacher. Was soll er mit mir kämpfen, wenn es ihm die anderen so einfach machen?

Was ich hier beschrieben habe, hat schon bei der Telekom und einer falschen Rechnung funktioniert. Das waren per se keine Betrüger und die ziehen das wie Dienst nach Vorschrift durch, diese Beamten. Aber eine Klage habe ich auch in diesem Fall nicht erhalten.

Da kommt auch keine mehr, denn es ist schon Jahre her.

Laßt Euch nicht verrückt machen, laßt sie kommen und abprallen.

Geschrieben von Carmen Müller am 22.08.2007

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